Das Frühstück im Hotel ist, nun ja sagen wir mal recht gewöhnungsbedürfnis. Für den chinesischen Hunger gibt es Reis mit Erbsen sowie allerlei andere eingelegte "Köstlichkeiten" die in keinster weise appetitlich aussehen, wer es lieber europäisch liebt, kann sich dann an Toastbrot und Erdbeermarmelade laben, allerdings sollte man die Finger von der Butter lassen, da diese mit unserer nicht die geringste Ähnlichkeit hat. (Edit: Im übrigen weiß ich nach einer Woche, dass es jeden Tag absolut das selbe gibt, nicht mal verschiedene Marmeladen gibt es.)
Kaffe oder O-Saft, das ist hier die Frage. Da ich nun mal kein Kaffeetrinker bin muss ich mit dem "Orangensaft" vorlieb nehmen, dar allerdings noch nie in seinem Leben eine Orange gesehen hat vielmehr handelt es ich um heißes Wasser mit billigem Fantapulfer. Ok, Tee gibt es auch habe ich aber bisher noch nicht probiert.
Fazit: Kein Vergleich zu einem Deutschen Frühstück mit Käse Wurst und Brötchen.
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| Mein Arbeitsplatz mit Aussicht auf den Wusong River |
Im Büro dann bekomme ich einen Platz in der Modelling Abteilung neben mir sitzt auch ein deutscher Praktikant, dessen Fachgebiet allerdings After Effects ist. Die Aussicht vom Büro aus ist recht schön mit Blick auf eine orientalische Brücke und den Wusong River. Gearbeitet wird übrigens hier von 10 Uhr bis 19 Uhr und eine Stunde Mittag hat man. Der Tag plätschert so dahin, weil ich ja noch nichts zu tun bekommen habe, was den ersten Tag aber so richtig heftig macht ist das Heimweh, oder wie auch immer man es nennen mag. Erst jetzt habe ich richtig realisiert, dass ich für ein halbes Jahr am anderen Ende der Welt bin.
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