24. September 2011

Kino spottbillig

Am heutigen Dienstag war Kinotag angesagt. Ein drittel des Büros war mit von der Partie und so stürmten wir zu 18t den 3. Stock der nahen Shopping Mall, in dem Sich das Kino befindet. Es ging in "Captain America" in 3D für umgerechnet sagenhafte 3.80 Euro! Englisch mit riesigen chinesischen Untertiteln ist auch mal recht lustig anzusehen, wobei der Film jetzt nichts besonderes war, aber trotzdem recht kurzweilig. Ich stellte mir jedoch die Frage, um wie viele Filme diese Welt ärmer wäre, wenn es das Dritte Reich nicht gegeben hätte.
Ach ja das chinesische Popcorn schmeckt übrigens nicht wie unseres, es ist eher eine Mischung aus süßem und salzigem Popcorn, das nochdazu mit Butter bestrichen wurde.
Insgesmat war es ein recht lustiger Abend. Der Gang aus dem Kino selbst wurde dann noch zu einer Suche nach dem Ausgang aus einem Labyrinth wurde, da alle Türen aus der Shoppingmall bereits geschlossen waren und wir das Haus über den Notausgang im Hinterhof verlassen mussten. Was anscheinend immer so bei Abendvorstellungen ist.

12. September 2011

Die Altstadt nahe dem Yuyuan Garden

Nach dem Teeladen zeigten mir die zwei Chinesinnen dann noch den Weg zur nahe gelegenen "Altstadt". Leider mussten mich die zwei dann verlassen, da sie noch zu einer Verabredung gehen mussten. Zum Abschluss  musste dann natürlich noch ein Urlaubsfoto mit mir gemacht werden.
Die Altstadt sieht genau so aus, wie man sich als Europäer das so vorstellt, und hier werde ich bestimmt nochmal bei Tag hingehen, gerade um auch den nahen Yu Garten anzusehen. Aber sieht selbst Bilder sagen hier mehr als Tausend Worte. (Alle Bilder natürlich im großen Fotoalbum auf Picasaweb)



Teekultur in China

Wie schon im letzten Post bemerkt haben mich am Bund zwei Chinesinnen einfach so mal auf englisch angequatscht was ich so mache etc. Da die zwei nur Urlaub hier machen und gerade auf dem Weg in eine art kleines Tee Museum waren fragten sie ob ich mit will und da es bis zur Dämmerung eh noch etwas Zeit war bin ich einfach mal mit. In dem kleinen Teeladen gings dann in ein Seitenzimmer und eine recht festlich gekleidete "Teeköchin" erzählte uns dann wo der beste Tee in China wächst, aus was für Pflanzen er gewonnen wird, und wie aufwändig er zum Teil zubereitet wird. Insgesamt verkosteten wir dann 5 Teesorten und tranken ihn natürlich nach einer streng vorgeschriebenen Zeremonie. Wobei ich meine neue Dolmetscherin einmal total falsch verstanden hatte. Ich meinte sie sagte dass sie nun bis drei Zähle und man dann die Teetasse in einem Zug leere, was sie aber eigentlich sagen wollte war, dass man die Tasse insgesamt mit drei Zügen trinkt. Aber war echt ein tolles Erlebnis, und die Teesorten waren wirklich gut, auch wenn es sehr sehr kleine Tassen waren. Zum Schluss bekamen wir dann noch einen chinesischen Glücksbringer Geschenkt, der jetzt meine Digicam ziert.
  

11. September 2011

Sightseeing

Heute machte ich mich mal wieder auf den Weg um ein bisschen was von Shanghai zu sehen und vor allem ein paar gute Fotos zu knipsen.
Ich schnappte mir ein Taxi und schon war ich wieder am People's Square. Keine 100 Meter gelaufen quatscht mich so eine alte Chinesin an ob ich nicht einen Drachen kaufen möchte. Ihr müsst wissen, dass an diesem Platz jeden Tag 2-3 Chinesen Papierdrachen z.B. in Adlerform oder eben ein richtiger roter Drache steigen lassen. Und dann gibt es noch eine ganze Schar von anderen Chinesen, die die ganzen Touristen anquatschen, ob wir nicht so ein tolles Spielzeug kaufen wollen. Kannte das schon vom letzten mal auf dem Platz, jedoch war die Verkäuferin diesmal echt penetrant und ich musste echt etwas böse werden, bis sie mich endlich in ruhe ließ. Immerhin weiß ich jetzt, dass der Startpreis von 150 Yuan bis zu 50 heruntergehandelt werden kann. Vielleicht sogar noch mehr. Falls ich also doch mal einen kaufen möchte bin ich vorbereitet.
Dann ging es auf ins "Shanghai Museum" schlau wie ich war stellte ich mich nicht in der langen Schlange am Haupteingang an, sondern ging einmal ums Museum rum und nahm den Hintereingang und war in 3 Minuten drin. Das Museum ist jetzt nicht super spektakulär, da auch etliche langweilige Sachen wie Porzellan, Papierrollen und Klamotten dabei sind, aber es gibt auch etliches, was einen schon beeindruckt. Aber werdet ihr an den Bildern sehen.

Also wieder raus aus dem Museum. Dann kurz noch ein Urlaubsfoto mit zwei Chinesen gemacht (war jetzt erst das zweite, ist also nicht so schlimm wie gedacht) und weiter ging es Richtung Bund. Auf dem Weg hab ich endlich einen Laden gefunden, in dem es Postkarten gab, bei uns kannste die ja an jeder Ecke kaufen, aber hier musste echt suchen. Ihr könnt also demnächst mit Post rechnen.
Am Bund war heute dann echt die Hölle los, liegt wahrscheinlich auch daran, dass morgen Feiertag ist. Eigentlich wollte ich ein paar Fotos schießen und dann abwarten bis es dunkel wird um dann noch ein paar Nachtaufnahmen zu machen.
Aber dann kamen mir zwei chinesische Studentinnen dazwischen. Siehe nächster Post.

10. September 2011

Einweihungsparty

Am Samstag Abend ging es zu einer Einweihungsparty von drei Kollegen. Ein Deutscher, ein Grieche und ein Chinese haben zusammen ein komplett eingerichtetes Apartment gemietet. Neben Möbeln etc. ist die Wohnung auch mit einem riesigem Plasma Fernsehn ausgestattet. Aber das ist hier anscheinend so üblich, wenn man sich eine Wohnung nimmt. Im übrigen ist der ganze Wohnkomplex mit 5 Hochhäusern rund um die Uhr bewacht, zumindest kommt man nur bei einem Tor rein und die Bewachung ist meiner Meinung keine Bewachung, da man überhaupt nicht kontrolliert wird.
Aber egal, die Party war auf jeden Fall sehr geil und wir haben im wahrsten Sinne des Wortes gefeiert bis die Polizei kam! (Die sehen übrigens mit ihren Helmen eher aus wie kleine Spielzeugsoldaten) Anscheinend hatten sich Nachbarn unter uns beschwert, dass die Musik zu laut waren. Ok die Wohnung war mit rund 20 Leuten schon gut gefüllt und so lässt sich ein bisschen Lärm nicht vermeiden. Zu trinken gab es Bier, Allerlei anderes und die Chinesen brachten einen Schnaps mit der echt gewöhnungsbedürftig und ziemlich stark war. Bilder wurden auch einige gemacht, mal schauen vielleicht reich ich die irgendwann mal nach.


PS: Philipp die Party wäre auch was für dich gewesen, da es auch ein paar Leute gab, die genauso gern "Tee" trinken wie du ;-)

Die ersten Bilder sind online

So heute habe ich mal ein paar Bilder hochgeladen. Ihr könnt euch alle Bilder in groß ansehen, wenn ihr hier im Blog rechts oben auf die Diashow klickt.
Viel Spaß

9. September 2011

Heute war ich im "Kaufland" um die Ecke einkaufen. Ein bisschen Obst, Milch und Trinken und dann hab ich mir eine Nudelsuppe mit nach Hause genommen. Optisch sah sie zumindest auf dem Bild sehr gut aus und geschmeckt hat sie eigentlich auch ganz gut, aber ich sags euch scharf war die, danach brannte mir der Mund und die Lippen eine halbe Ewigkeit. Dachte eigentlich, dass die Chinesen eher süß essen und nicht so scharf.

Meeting auf chinesisch

Ich arbeite zur Zeit an einem Projekt, für das ich diverse chinesische Objekte modellieren soll.
Das Projekt zieht sich anscheinend schon über mehrer Monate und der Kunde ist anscheinend nicht gerade der einfachst, aber egal heute war auf jeden Fall ein Meeting mit ihm und auch wir zwei deutschen Praktikanten, die an dem Projekt mitarbeiten sollten dabei sei. Das Meeting fad im Firmeneigenen "Cinema" statt und auf großer Leinwand wurde dem Kunden der aktuelle stand präsentiert und vor allem sehr sehr viel geredet, und das natürlich nur in chinesisch. Habe natürlich kein Wort verstanden aber interessant war es allemal.
Woran ich aktuell arbeite

8. September 2011

Schwierige Verständigung


Wenn man Mittags in ein typisch chinesisches Restaurant geht hat das einige Vorteile. Zum einen isst man absolut billg. 9-15 Yuan für ein kleines Menü, also rund 1-1,5 Euro und zum anderen erlebt und sieht man wie es bei den Chinesen so auf und zu geht.
Nachdem ich am Dienstag echt einen Glücksgriff mit dem Essen gemacht hatte erlitt ich heute einen kleinen Reinfall. Aber zuerst noch kurz zu Dienstag, dort ging ich in einen laden und setzte mich einfach an einen Tisch und dachte die Bedienung wird schon kommen. Alle Chinesen haben mich dann etwas komisch angeschaut, bis ich dann merkte, dass bei der Tür eine Frau stand, bei der Man normalerweise sein essen bestellt. Die konnte natürlich kein Englisch, aber zum Glück war ein keines Mädchen da ich denke so 14 Jahre etwa, die mir dann half Reis und Hühnchengeschnetzeltes zu bestellen. Dazu gab es auch noch einen warmen Krautsalat. Essen war super und da werde ich wohl noch öfter hin gehen.
Jetzt aber zu Heute Mittag.
Wieder ein komplett chinesischer Laden, keiner kann englisch, aber immerhin gibt es Bilder der Speisen wie man es bei uns vom Mc Donalds kennt. Ich nahm also etwas das aussah wie das Hühnchengeschnetzelte aus dem anderen Lokal. Fragte nochmal nach ob es auch chicken sei, und wir konnten uns immerhin soweit einig werden, dass es zumindest Tier sei. Dann kam also meine Bestellung, Reis und warmer Krautsalat waren vorzüglich, nur das "Hähnchenfleisch" rief bei mir allein schon vom Geruch Würgreiz hervor, dennoch habe ich ein Stückchen heruntergewürgt, das war's dann aber auch vom Flisch. Meiner Meinung waren das irgendwelche Innereien oder so auf jeden Fall hab ich das bei Seite geschoben und nur die Bohnen und Zwiebeln und die Soße mit dem Reis gegessen.
Fazit: Man kann viel essen, aber wenn mir allein schon beim Geruch schlecht wird, lass ich es lieber.
Im übrigen klappt das mit den Stächen gab gut obwohl ich die glaub komplett falsch halte.

7. September 2011

Mondfest


Heute gab es Geschenke! Grund dafür ist das am Montag den 12.9.2011 stattfindende Mondfest, zu dem man sich traditionell sog. Mondkuchengebäck schenkt. Tolle Sache und noch dazu ist am Montag dann wegen dem Feiertag frei!

6. September 2011

Beedees Bar "Music Jam Session"

Heute Abend ging es mit 3 Kollegen in die Bee dees Bar. Das ist echt eine sehr geile Kneipe in der es Heineken Bier gibt. Das Publikum ist gemischt aber etwa 80% Europäer, man fühlt sich also richtig heimisch. Das ganze lauf in dem kleinen Laden so ab, am Dienstag und Donnerstag ist "Music Jam Session". Im hinteren Bereich der kneipe stehen allerlei Instrument die man für eine Band braucht. Am Anfang spielt soweit ich das mitbekommen habe der Barbesitzer höchstpersönlich mit eine paar anderen, die anscheinend immer da sind. Danach kann jeder der bock hat und ein Instrument kann einsteigen, und so spielen an einem Abend die wildesten Kombinationen von Musiker zusammen und das ganze hört sich absolut genial an! Dieser Dienstag war besonders genial, ein waren ein paar Argentinier da, die die Bude richtig gerockt haben. Am genialsten war der Trommler, man glaubt gar nicht was man mit so einer Trum alles machen kann.


Wir blieben bis um halb drei, danach ging's noch in eine wirklich abgefuckte Nudelkneipe, weil einer von uns noch Hunger hatte, aber bei Tageslicht würden mich in diese Nudelbar keine zehn Pferde rein bringen egal wie gut die nudeln auch schmecken mögen.


Kurzes Video

5. September 2011

Kulinarische Genüsse

Wie es aussieht werde ich wohl viele Beträge über das chinesische Essen schreiben, denn das hat sich bis jetzt immer als kleines Abenteuer erwiesen.
Kurz zum Mittagessen. Hier ist es üblich, dass man sich Mittags das Essen per Kurier in an den Arbeitsplatz bringen lässt. Besonders lustig sehen die Kuriere von Mc Donald's aus, die mussen alle mit roten "Feuerwehrhelmen" rumrennen. Da muss ich auch mal ein Foto machen. Heute haben wir europäer aber bei einer wirklich super leckeren Burgerkette bestellt, leider fällt mir der Name nicht mehr ein. Man glaubt gar nicht wie lecker so ein Burger sein kann wenn man ein paar Tage lang nur chinesisches Zeug gegessen hat.
Da läuft mir jetzt schon wieder das Wasser im Mund zusammen.

Am Abend wurde es dann aber wieder richtig traditionell. Wir drei deutschen Praktikanten sind in ein nahes Einkaufszentrum gegangen, sowas wie das Kaufland bei und Daheim, und dort gibt es auch so eine Shopping Meile (u.a. gibts da auch eine "German Bakery since 1885") mit diversen Imbissen. In einem von diesen Lokalen sitzt man um eine oval Theke herum und in der Mitte steht der Koch und kocht live für dich. Aber Leute, das war eher ein Flopp, die Fischsuppe z.B. war gar nicht meins und auch der gebratene Fisch und das andere Zeug ebenso.

Ach ja in der German Bakery hab ich mir dann ein Brot mitgenommen, das war echt lecker.

4. September 2011

Nudel?

Am Sonntag Abend bin ich mal wieder losgezogen, um etwas zum Essen zu finden.
Auf jeden Fall kam ich dann zu einem Straßenimbis, der in seiner Auslage auf den ersten Blick leckere Nudeln mit Gemüse anbot. Nachdem ich mir diese dann für 5 Yuan gekauft hatte musste ich jedoch feststellen, dass das mit Sicherheit keine Nudeln waren. Außerdem war die Soße äußerste scharf, nun gut so schlecht hat es nicht geschmeckt und ich habe auch den größten teil davon gegessen, aber ich möchte echt nicht wissen was das wirklich war, da es an dem Stand noch so dinge wie eingelegte Hühnerfüße etc. gab. Ich hoffe dass es Krautsalat mit Gemüse und scharfer soße war und keine in Streifen geschnittene Hühnerhaut oder ähnliches.

3. September 2011

Kurzes Sightseeing am Bund

Heute habe ich mir ein Taxi geschnappt und habe mich zum People's Square fahren lassen. Ein Taxi in Shanghai zu bekommen geht so: Man stellt sich todesmutig mehr oder weniger mitten auf eine Hauptstraße und hebt seine Hand, in der Hoffnung nicht überfahren zu werden und ein Taxi zu bekommen. Die der Grundpreis einer Fahrt beträgt 14 Yuan steigert sich dann je nachdem wie weit man fährt. Das Wetter war recht schön und nahezu kein Smog. Bin dann den vom People's Square Richtung Bund, das ist die Promenade, von dem großen Fluß, bei dem man auch die Skyline von Shanghai sieht hinauf gelaufen. Es war für mein Empfinden sehr wenig also so gut wie keine Touristen. Insgesamt war es ein recht schöner erster Samstag.



2. September 2011

All You Can Eat mit grandioser Aussicht


Freitag Mittag sind wir zu viert (alles deutsche) ein paar Straße weiter mit dem Taxi in ein Hotel zum Mittagessen gefahren. Dort gibt es für knappe 8 Euro ein All You Can Eat Buffet. Man entscheidet sich für entweder Salatteller oder Fleischteller und Getränk und Pizzaschnitten gibts obendrauf noch dazu.
Leckeres europäisches essen mit noblem Ambiente.
Ok die Aussicht bei Smog ist nicht ganz so toll.

Abends bin ich dann mal losgezogen und habe mir in einem kleinen Restaurant für 22Yuan ein wirklich leckeres Reisgericht bestellt. Dazu gab es grünen Tee for free.


1. September 2011

Der erste Tag in Shanghai

Das Frühstück im Hotel ist, nun ja sagen wir mal recht gewöhnungsbedürfnis. Für den chinesischen Hunger gibt es Reis mit Erbsen sowie allerlei andere eingelegte "Köstlichkeiten" die in keinster weise appetitlich aussehen, wer es lieber europäisch liebt, kann sich dann an Toastbrot und Erdbeermarmelade laben, allerdings sollte man die Finger von der Butter lassen, da diese mit unserer nicht die geringste Ähnlichkeit hat. (Edit: Im übrigen weiß ich nach einer Woche, dass es jeden Tag absolut das selbe gibt, nicht mal verschiedene Marmeladen gibt es.)
Kaffe oder O-Saft, das ist hier die Frage. Da ich nun mal kein Kaffeetrinker bin muss ich mit dem "Orangensaft" vorlieb nehmen, dar allerdings noch nie in seinem Leben eine Orange gesehen hat vielmehr handelt es ich um heißes Wasser mit billigem Fantapulfer. Ok, Tee gibt es auch habe ich aber bisher noch nicht probiert.
Fazit: Kein Vergleich zu einem Deutschen Frühstück mit Käse Wurst und Brötchen.

Mein Arbeitsplatz mit Aussicht auf den Wusong River 
Im Büro dann bekomme ich einen Platz in der Modelling Abteilung neben mir sitzt auch ein deutscher Praktikant, dessen Fachgebiet allerdings After Effects ist. Die Aussicht vom Büro aus ist recht schön mit Blick auf eine orientalische Brücke und den Wusong River. Gearbeitet wird übrigens hier von 10 Uhr bis 19 Uhr und eine Stunde Mittag hat man. Der Tag plätschert so dahin, weil ich ja noch nichts zu tun bekommen habe, was den ersten Tag aber so richtig heftig macht ist das Heimweh, oder wie auch immer man es nennen mag. Erst jetzt habe ich richtig realisiert, dass ich für ein halbes Jahr am anderen Ende der Welt bin.



31. August 2011

Flug und Ankunft

Der Flug verlief absolut reibungslos. 90% der Maschine waren mit Asiaten besetzt, aber ich hatte Glück, neben mir nahm ein junger chinesischer Reiseleiter Platz, der englisch konnte und gerade mit seiner 30 köpfigen Reisegruppe von einem einwöchigen Marathon, in dem sie 3 Länder nämlich Frankreich, die Schweiz und Deutschland abgearbeitet hatten auf der heimreise nach Shanghai war.
Das Essen und Entertainment Programm der Lufthansa war ebenfalls sehr angenehm und so schlief ich dann nach Gulasch zu Abendessen und 2 Kinofilmen "Thor" und "Kung Fu Panda 2" ein und erwachte glücklicherweise passend zum wunderschönen Sonnenaufgang über den Wolken.
In Natura sah der Sonnenaufgang natürlich um einiges beeindruckender aus
"Glückszahl 8"
Während des Flugs stellten die Chinesen ihre Radios auf Kanal 8 

Angekommen am Shanghai Pudong International Airport verlief auch dort der Einreisecheck mit Visum etc. ohne Probleme. Die Koffer waren auch sofort da und der Weg in die Ankunftshalle, glich einem Spatziergang auf dem roten Teppich. Geschätzte 200 Meter muss man durch Spaliere von Menschenmassen laufen, die alle dort sind und auf ihre Familien oder sonst jemanden zu warten und dann sind da noch die zahllosen Leute mit Schildern auf denen dann Texte wie "Mr. Mayer" etc. stehen.
Irgendwie schaffte ich es dann doch aus dem Flughafen heraus, jedoch kam ich an irgendeinem Seitenausgang heraus, was dazu führte, dass ich keine gewöhnliches Taxi sondern, ich nenne es jetzt mal ein "privates Taxi" erwischt habe, als ich das jedoch merkte war's dann auch schon zu spät und der englisch sprechende Taxifahrer brachte mich dann in knapp einer Stunde direkt vor die Firma. Im Endeffekt war die Fahrt wohl etwas teurer, aber zahlte dann ja eh die Firma. Das Gespräch dem Taxifahrer ging im übrigen hauptsächlich nur darum, dass er von mir schon während der Fahrt ein großzügiges Trinkgeld haben wollte. Als ich darauf dann nicht einging schien er etwas eingeschnappt zu sein, aber nun gut ans Ziel hat er mich trotzdem gebracht.
Nach einem kurzen Rundgang durch die Büroräume ging es dann schnell noch ins Hotel zum einchecken (endlich war ich die schweren Koffer los) und danach ging Jenny vom Büro mit mir noch schnell was Essen, sie empfahl mir "grumbles" , die wie sie meinte allen Deutschen sehr gut schmecken. Ok am ende stellte sich heraus  dass es ich hierbei um eine einfache Maultaschensuppe handelte. Geschmeckt hat sie trotzdem und danach fiel ich dann tot müde ins Bett.

Noch kurz zum Wetter. Bei der Ankunft war es mit guten 30°C und recht hoher Luftfeuchtigkeit für mich ziemlich unangenehm, da ich meinen Wintermantel anhatte, weil dieser einfach nicht mehr in den Koffer passte.

30. August 2011

Flughafen München

Noch 5 1/2 Stunden bis zum Abflug. Ich werde mit einem A330 300 fliegen und habe einen Fensterplatz bekommen. Jetzt gibt es kein Zurück mehr. Good Bye München Welcome Shanghai.


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27. August 2011

Die Koffer sind gepackt

Zwei Koffer und mein Laptop, das ist alles was ich nach China mitnehme und ich hoffe dass ich nichts vergessen habe. Die Lufthansa erlaubt jedem einen Koffer mit 23 kg mit zu nehmen sowie eine 8 kg schweres Handgepäck. 80 % sind bei mir Klamotten mit Schuhen etc. die restlichen 20% sind dann noch ein paar Bücher, Reiseführen, Waschzeug und ein auch paar Mitbringsel wie z.B. Milka Schokolade, da die Chinesen anscheinend ganz verrückt nach dieser sind.

22. Juli 2011

Mein Visum

Chinesisches Generalkonsulat München

Heute konnte ich eines der wichtigsten Dingen, die ich für meinen Aufenthalt in China brauche abholen, nämlich mein Visum. Es ging also Vormittags nach München in die Chinesische Botschaft, da diese nur von 9-12 Uhr geöffnet hat. Die Botschaft ist übrigens nahe von Schloss Nymphenburg gelegen was auch einen Besuch wert ist, wenn man mal wieder nach München kommt. Mein Visum hatte ich übrigens schon eine Woche zuvor beantragt. Die Abholung dort ging bei mir recht fix, man sollte jedoch seine EC-Karte mitnehmen denn mit Bargeld kann man dort nicht bezahlen, was ein älterer Herr vor mir feststellen musste. Der Aufenthalt in München wurde dann natürlich noch für einen Stadtbummel und einem guten bayerischen Mittagessen im Spöckmeier genutzt.